Autorin
Makio Koudai ist exzentrisch, verschroben und in ihrem Chaos aus Büchern, Notizen und halbfertigen Manuskripten versunken. Sobald sie in die Tasten ihres Notebooks hämmert, verliert sie jedes Gefühl für Zeit und Umgebung. Sozial ist sie nicht, mitfühlend noch weniger, und ihre Wohnung lässt kaum vermuten, dass sie in der Lage wäre, für sich selbst zu sorgen – geschweige denn für einen anderen Menschen. Kein Wunder, dass das Verhältnis zu ihrer älteren Schwester
Minori stets angespannt war. Umso überraschender ist es, dass ausgerechnet Makio nach vorn tritt, als Minori und ihr Ehemann plötzlich bei einem Unfall ums Leben kommen. Während die übrigen Verwandten die Verantwortung von sich schieben, erklärt sie sich bereit, die Vormundschaft für Minoris Tochter
Asa Takumi zu übernehmen.
Asa kämpft mit einem Wirbel aus widersprüchlichen Gefühlen, die sie nach dem Verlust ihrer Eltern kaum sortieren kann. Makio schlägt ihr vor, ein Tagebuch zu führen – frei von Regeln, frei von Erwartungen. Ob erfundene Geschichten oder Erlebnisse des Tages: Alles darf hinein, solange es hilft, Ordnung in das emotionale Chaos zu bringen. So beginnt ein ungewöhnliches Zusammenleben zwischen einer eigenwilligen Autorin und einer trauernden Teenagerin – eine Beziehung, in der man oft nicht sagen kann, wer von beiden eigentlich der Erwachsene und wer das Kind ist.
Quelle: aniSearch